IN EINER BAR AM DUISBURGER INNENHAFEN Gerade mal drei Tage dauerten in Duisburg die Dreharbeiten für die Schimanski-Folge Kinder der Hölle, der Rest wurde in Köln und Umgebung gedreht. Einziger Drehort in Duisburg: die Uferansicht vom Innen- und Außenhafen sowie die berühmte Hafenbar Goldener Anker und die benachbarte Femina-Bar. Wobei Femina im Film die äußere Fassade darstellt, während die Innenaufnahmen am zweiten und dritten Drehtag im Goldenen Anker stattfanden.
Seine berühmte Jacke hat Schimanski zu Hause gelassen, stattdessen hat er sich in feinen Zwirn gehüllt. Denn er wollte Marie-Claire heiraten. Doch im Standesamt klingelte das Handy von Hänschen. Auf einem Campingplatz ist ein kleines Mädchen tot aufgefunden worden. Die ermordete Tochter eines Duisburger Ex-Polizisten war offenbar zur Prostitution gezwungen wurde. Mit diesem Polizisten arbeitete Schimanski vor sieben, acht Jahren, so Hänschen (tatsächlich muss es aber mindestens zehn Jahre her sein), in einem Fall zusammen. Die Braut bleibt allein zurück, Schimanski und der Duisburger Kommissar Thomas Hunger fahren an diesem Drehtag zur Hafenbar. Auf der Straße vor der Bar nehmen sie die Prostituierte Niki mit, von der sie sich Hilfe bei der Aufklärung des Mordes erhoffen.
Leider wurde der allergrößte Teil von Kinder der Hölle im Kölner Raum gedreht. Die Produktionsfirma Colonia Media dreht am liebsten vor der eigenen Haustür und weist auf die dabei deutlich niedrigeren Produktionskosten hin. Außerdem sei im Ruhrgebiet die Infrastruktur für Filmaufnahmen noch nicht in dem Maße entwickelt, wie man sich das wünschen würde.
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