PRESSE ZU DEN SCHIMANSKI-FILMEN
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Regisseur Heidelbach ziehe den Regler nach und nach von Humor auf Spannung, und so entwickele sich „Loverboy“ von einer munteren Retro-Komödie zum beklemmenden Drama, schreibt Joachim Schmitz in der NOZ und zitiert die Horst-Schimanski-Homepage: „An keiner Stelle von ,Loverboy‘ hat man das Gefühl, man sähe die Abschiedsfolge der Schimanski-Reihe.“
Neue Osnabrücker Zeitung: Augenzwinkernd und spannend

„Wie die Jugend oder eigentlich: die erste wilde, verzweifelte Liebe einen doch zu schrecklichen Dummheiten verführt, wie die alten Säcke dafür kein Verständnis haben, auch davon erzählt dieser Schimanski-Fall“, heißt es in der FR. „Er tut das ohne allzu große Übertreibungen, stellenweise sogar mit lobenswerter Dezenz.“
 Frankfurter Rundschau: Ritterspiele

„Das Timing ist perfekt. Das Komödiantische dient beim Umgang mit dem widerwärtigen Sujet als Ventil, es verkommt nicht zur Dekoration“, meint die Welt. „Georges Schimanski wirkt jünger als all die Ballaufs, Batics und Borowskis mit ihren Betroffenheitsmienen und seelischen Zipperlein zusammen. Dieser Mann hat nichts Zynisches. Nichts Abgeklärtes. Dieser Mann kriegt immer noch eine Granatenwut, wenn sich andere Männer schlecht benehmen, vor allem dann, wenn sie sich an Frauen und Kindern vergreifen.“
 Die Welt: Der Festnetzmann

„Schimanski kann die weißen Ledermöbel seiner Freundin mit einem Liebesgeständnis in Edding beschriften und Götz George lässt ihn mit seinen 75 Jahren noch immer grinsen wie einen kleinen Jungen“, stellt die WamS fest. „Am Ende geht es uns wie Hänschen. Der sagt: ,Wenn mir etwas peinlich wäre, wärst du nicht mein Freund.‘ Ein alter Freund. “
 Welt am Sonntag: Schimanski werden wir einmal vermissen

„Ein wenig mehr Selbstironie auf so viel Berufsjugendlichkeit hätte wahrlich nicht geschadet“, meint die taz.
 die tageszeitung: Alte Männerfäuste

„Hänschen ist ein holländischer Ritter jetzt, Schimanski ein deutscher Rentner“, stellt die SZ fest. „Alles soll sein wie früher, nichts ist wie früher. Und jeder wird irgendwann von der Zeit vertrieben, sogar Schimanski. Das ist die Geschichte.“
Süddeutsche Zeitung: Der Pott heißt jetzt iPod

„Wie bringt man eine Figur über die Zeit, die ihre Hochphase in den achtziger, auch noch in den neunziger Jahren erlebt hat?“, fragt sich die Frankfurter Allgemeine (FAZ). „Wie rettet man diesen smarten Nonkonformisten, ohne ihm die Würde zu nehmen?“ Das seien die eigentlich interessanten Fragen. „Sie sind, man muss es so sagen, weitaus spannender als der Fall, den es zu lösen gilt.“ Die wirklich guten Szenen des Films seien in Gesten, einzelnen Dialogen, und kurzen Ausbrüchen verborgen. „Dann ist Schimanski ganz bei sich, und dann ist er am besten: Wenn er etwa seine altbekannte beige Jacke wieder aus der Kiste kramt; wenn er Informationen erpresst, indem er den einen in den Schwitzkasten nimmt und die andere unter die kalte Dusche stellt – das sind die Momente, um derentwillen auch diese Schimanski-Folge sehenswert ist“, resümiert Lena Bopp in der FAZ.
 Frankfurter Allgemeine: Von Zeit zu Zeit sehn wir den Alten gern

„Mag sein, dass der Film teurer Spaß war, aber er bietet kaum mehr als ein billiges Vergnügen. Immerhin versöhnt der humorige Schluss ein bisschen mit einem hingeschluderten Krimi, der über weite Strecken so farblos ist wie die Optik der Bilder“, so die WAZ.
Westdeutsche Allgemeine: Der neue Schimanski ist nur ein hingeschluderter Krimi

„George ist mit seinen 75 Jahren noch immer der alte Überwältigungsschauspieler, der sich instinktiv sicher in die Kulissen schmeißt, der in den Actionszenen noch immer ein unglaubliches Timing an den Tag legt“, schreibt Spiegel online. „Trotzdem, das ist die traurige Ahnung, die am Ende mitschwingt, könnte diese unter vielen Schmerzen der Fernsehwirklichkeit abgerungene Schimanski-Folge gut die letzte sein.“
Spiegel online: Der letzte Punk

„Der Rolling Stone unter den TV-Ermittlern rockt noch immer ganz passabel, dafür dass der Pott jetzt i-Pod heißt, wie Schimanski kurz einwirft“, schreibt tittelbach.tv. „Wie alt und jung, wie Vergangenheit und Gegenwart zusammen finden können, das zeigt ,Loverboy‘ gleich auf mehreren Ebenen. Schimanski ist also noch lernfähig – nur in Sachen Moral, da lässt er sich noch immer nichts vorschreiben. Da ist dieser Held der Achtziger, der ideologisch ein Kind der (sozialkritischen) 70er Jahre ist, mehr denn je seiner eigenen Lebenserfahrung verpflichtet – der lex Schimanski!“
tittelbach.tv: Schimanski Loverboy


 teleschau: Interview – „Ich will mich nicht mehr streiten …“
 Tagesspiegel: Götz George im Interview – „Macht euren Scheiß alleine“
 Spiegel online: Götz George über Schimanski – „In den Puffs von Duisburg wurden wir gefeiert“    WAZ: Der anmaßende Schauspieler    WAZ: Götz George zieht über Duisburg her    Rheinische Post Duisburg: OB verteidigt seine Stadt    NRZ Duisburg: „Götz George ist nicht Horst Schimanski“


 NRZ Duisburg: Geplantes Schimmi-Musical in Duisburg stößt auf viel Skepsis

Schimanski

 

 


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