Das Habituelle seines Charakters Schimanski verdankt George, wie er seit je betont hat, der Landschaft, der Bevölkerung und der Politik an Rhein und Ruhr, und tatsächlich kommt er in dieser Rolle der zeitgenössischen Ausgabe eines Volksschauspielers so nah wie kein anderer Berufskollege“, meint die FAZ. „Schimanski wirkt wieder modern. So modern wie die Filme der Reihe, die der moralischen Schwarzweißmalerei nur in den seltensten Fällen huldigten und schon seit Jahren mit selbstbezüglichen und ironischen Verweisen vermeintlich schlichten Kriminalfällen neue Ebenen und Dimensionen einziehen sowie mit selbstironischen Querverbindungen doppelte Böden ins ,Schimanski‘-Universum bauen.“
Frankfurter
Allgemeine: Was Schimanski von Lafontaine unterscheidet
Einer leistet noch Aufräumarbeiten im Revier, und das ist Schimanski, lobt die FR. Er sei ein Ruhrgebietstrapper und Modenverächter. „Ein bisschen von gestern (das Handy gehört Hänschen), sich aber nie dafür entschuldigend.“
Frankfurter
Rundschau: Mannsbild Schimanski ist zurück
Die taz schreibt: Man muss nicht unbedingt einem proletarischen Milieu entstammen, um bei diesem rustikalen Arbeiterabgesang ein paar Tränen zu verdrücken.
die
tageszeitung: Sie nennen es Arbeit
„Der Fall an sich ist nicht sein bester, im Gegenteil: ein eher wirrer. Umso spannender das, was mit Schimi selbst geschieht“, so die WamS.
Welt
am Sonntag: Bei Schimanski ist nun Schicht im Schacht
„Ein Rebell und Aufmucker ist Schimanski geblieben, aber mehr noch wirkt er heute wie ein Sonderling“, meint der Tagesspiegel.
Tagesspiegel: Rebell, Aufmucker, Sonderling
„Nicht mehr körperlich, sondern mit der Ruhe seiner Erfahrungen, mit dem richtigen Blick und dem Instinkt das Alten löst der nicht mehr aktiv im Dienst stehende Schimanski den Fall, schreibt die SZ.
Süddeutsche
Zeitung: Ruhrort-Blues
Neue Ruhr Zeitung: 87 Minuten nur „Todhausen“
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