Die Süddeutschen Zeitung lobt die beiden Schimanski-Folgen des Jahres 2000 mit ihren jungen Regisseuren: „Herausgekommen sind zwei nicht perfekte, aber bewegende, mitunter auch komische, bis in die Nebenrollen ausgezeichnet besetzte Filme, die auch wegen der ungewöhnlichen Erzählweisen und Bildsprachen nicht mehr zu vergleichen sind mit den letzten Schimanskis, in denen der Kerl mal parodistisch, mal bierernst – insgesamt unentschlossen – auf der Suche nach dem neuen Ich war. Die beiden neuen Filme nun demonstrieren den Stolz auf eine traditionelle Figur durch eine Art ,Tribut an Schimanski.“ Die Welt ist sich sicher, dass Tödliche Liebe
der vielleicht beste Schimanski der Nach-Tatort-Zeit sei.
Es sei ein düsteres, stimmungsvolles Krimidrama und Götz
George nutze die Chance, seinem Krimihelden mit den Mitteln des
Charakterfachs mehr Leben und größere Wahrhaftigkeit einzuhauchen.
Die taz kritisiert: „Travestie oder Überhöhung das scheinen
inzwischen die einzigen Möglichkeiten zu sein, mit der Filmfigur Schimanski
umzugehen. “ „Götz George kriegt genug Rollen, er braucht Schimanski nicht. Schimanski aber braucht ihn, um sein TV-Leben fortzusetzen, und obwohl George bereit steht, obwohl er in Tödliche Liebe eine achtbare Leistung abliefert, kann man doch nicht sagen, dass es der alte Ruhrpott-Bulle ist, der da die Fäuste schwingt“, heißt es in der Zeit. Die FAZ schreibt: „Götz George spielt in ,Tödliche Liebe
oft so, als habe Regisseur Andreas Kleinert kaum eingegriffen.“ Die Berliner Zeitung findet: „Auf die eine oder andere Art misslungen.“
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