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„Auch in Zeiten der sogenannten Neuen Mitte gehört er nicht zu den Regierenden“, meint Götz George. „Ganz bestimmt nicht.“ Die Süddeutsche Zeitung hatte den Schauspieler nach dem heutigen Schimanski gefragt, der in den Achtzigern diejenige Oppositionsfigur zu Kohl gewesen sei, die es in der Politik nicht gab.
 Süddeutsche Zeitung: „Meine Triebfeder ist die Angst“ – Auszüge aus einem Interview

Sehnsucht: SchimanskiIn der Süddeutschen Zeitung schreibt Michael Knopf: „Schimanski wird älter, die Welt bleibt gemein, das Gute hat keine Chance, also nutzen wir sie. Sehnsucht: Damit hat sich's mit Schimanski für dieses Jahr, mehr Folgen gaben die Drehbücher nicht her. Schade eigentlich, sehr schade.“
 Süddeutsche Zeitung: Der Mensch im Bullen

Die Welt meint: „Schimanski war von Anfang an die Ruhrpott-Variante des kalifornischen Philip Marlowe. Für den neuesten ,Schimanski‘ haben Hajo Gies und sein Autor Hansjörg Thurn ihre Geschichte noch direkter an Chandler angelehnt. Sie haben den Konflikt aus ,Farewell, my Lovely‘ übernommen, die Suche eines ,weichen Riesen' nach seiner ehemaligen Traumfrau …“
 Die Welt: Zorniger Krieger aus dem Pott

Die FAZ schreibt: „Erst die letzte Drehbuchseite, die Schimanski nach zwei harten Arbeitstagen zurückschickt auf seinen alten Kahn, erinnert an den alten Kerl. ,Pass auf, mein Rücken‘, warnt er, ehe er mit Marie-Claire in die Koje sinkt.“
Hänschen und Schimanski  Frankfurter Allgemeine: Der weiche Riese

Die Frankfurter Rundschau fasst zusammen: „Die Sprüche und die Schauplätze stimmten, und die besondere Farbgebung, ein winterlich-kühles Blau, folgte hier einmal nicht aktuellen Moden, sondern entsprach der Atmosphäre der Geschichte. Aus der Summe der Eindrücke resultiert die Erkenntnis: Passt die Orchestrierung, kann sich der alte Haudegen Schimanski immer noch sehen lassen.“
 Frankfurter Rundschau: Anti-Schnösel-Kommando

Die taz kritisiert: „Der aseptisch daherkommende Karrieristenschwachmat Hunger ist genauso überzeichnet wie der Hygiene verabscheuende Charmebolzen Schimanski. Für die unregelmäßige Rückkehr der ,Schimanski‘-Macher in den immer etwas übel riechenden Ruhrpott-Kosmos kann es eigentlich nur einen Grund geben: Hier kann man lieb gewonnene Rollenmuster von zu Unrecht verfolgten Underdogs aufwärmen.“
 tageszeitung: Glückskeksweisheit gg. Heilsbringerwahn

Die Berliner Zeitung schreibt: „Die Welt ist seit seinem Debüt 1981 ein bisschen komplizierter geworden und seine reflexartige Abneigung gegen die zu jeder Schweinerei fähige Bourgeoisie bringt ihn nicht mehr so verlässlich voran wie in alten Zeiten – nicht umsonst beginnt der leicht verwirrte Schimanski viele Sätze mit ,Früher…‘ Jeder normale Ermittler würde ob dieser Verbohrtheit belächelt, aber Schimanski bekommt Opa-Bonus und Hämeverschonung.“
Sehnsucht: Schimanski und Mammut Schulz  Berliner Zeitung: Der Routinier ist überfordert

Die Duisburger NRZ schreibt: „Der neue Schimmi-Krimi gibt sich ganz zahm“. Auf den Rheinauen blöken Schafe, während die Kamera über die grünen Weiden schwenkt. Im Gegensatz zur letztjährigen Folge „Rattennest“ blieben die „die angeblich dunkelsten Seiten der Stadt“ diesmal im Dunkeln, stellt die NRZ fest.
 NRZ: Der neue Schimmi-Krimi gibt sich ganz zahm


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