MAGAZIN

25 Jahre Schimanski | Sünde 2005 | Emmy 2004 | Dreharbeiten in Duisburg | Duisburger hat Kommissar ein Denkmal gesetzt | Adolf Grimme Preis 2001 | Alt-OB über Götz George | Schimanski 2000 | Provinzposse ums „Rattennest“

„ASYL“

 Pressestimmen
Hauptkommissar Hunger (Julian Weigend) und Schimanski sind
den den Schleppern auf der Spur.
Schimanski und der Flüchtlingsjunge Attila
(Sebastian Urzendowsky).
Marie-Claire (Denise Virieux) mit ihrem Horst. Undercover als Fernfahrer.

Ohne seine Schimanski-Jacke, sondern mit Blaumann und Bomber-Jacke trat er am Duisburger Drehtag der Folge „Asyl“ auf. Götz George alias Schimanski war damit – für jeden ersichtlich – undercover. Er hat als LKW-Fahrer bei einer Schlepper-Organisation angeheuert, die Flüchtlinge aus Tschetschenien nach Deutschland bringt.

Bei den Dreharbeiten im Duisburg-Ruhrorter Hafen wurde die Eingangsszene gefilmt. In einem LKW-Container findet die Duisburger Polizei die Leichen von 30 erstickten Flüchtlingen. Nur der 17-jährige Attila hat überlebt.

Drehbuchautor Horst Vocks knüpft an eine reale Flüchtlingskatastrophe im englischen Dover an, bei der 58 Chinesen in einem Kühltransporter erstickten. Horst Vocks ist der Autor legendärer Schimanski-Tatort-Folgen, unter anderem von „Duisburg-Ruhrort“ und dem Kinofilm „Zahn um Zahn“. Regie führte der Autorenfilmer Edward Berger, der bereits 2001 „Kinder der Hölle“ inszenierte.

Der Film, laut Frankfurter Rundschau „Mutige und innovative Fernseh-Filmkunst“, wurde 2004 mit einer Nominierung für den Emmy Award ausgezeichnet.


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